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die volvo ocean race geschichte

Segelyacht Rostocker

www.volvooceanrace.org

Die "härteste Segelregatta der Welt" begann Anfang der 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts der Legende nach aus einer Bierlaune heraus.

Colonel Bill Whitbread, Sohn einer britischen Brauerei-Dynastie, und Admiral Otto Steiner von der britischen Marine sollen 1972 die Idee einer Regatta rund um die Welt geboren haben.

Seit dem ersten Start 1973 entwickelte sich das "Whitbread Round The World Race" zum härtesten Segelwettbewerb der Welt. Glühende Hitze und Flauten in den Kalmen am Äquator, Eisberge und Temperaturen um den Gefrierpunkt am Rande der Antarktis, brüllende Stürme im Indischen Ozean - das waren und sind die zermürbenden Härten dieser Regatta. Über 32.000 Seemeilen führt der Kurs in mehreren Etappen einmal um den Erdball herum.

Das erste Rennen 1973/74 führte von Portsmouth (GB) über Kapstadt, Sydney und Rio de Janeiro zurück nach England. Die Yachten waren vergleichsweise komfortabel und ebenfalls zum gewöhnlichen Fahrtensegeln geeignet. Zu jener Zeit hatten es weniger als zehn Sportboote geschafft, die Welt inklusive Kap Hoorn ohne Havarie zu umrunden. Die Unerbittlichkeit der Strecke überraschte manchen erst unterwegs. Drei Segler gingen damals über Bord und nur 14 von 19 Schiffen beendeten die Regatta. Anschließend wurden die Sicherheitsvorschriften verschärft. Das Abenteuer und die Herausforderung blieben jedoch.

Seit 1973 wird das "Whitbread Race" im Abstand von jeweils vier Jahren ausgerichtet. Im Laufe der Zeit wurden die Schiffe perfekter. Ursachen waren neues Material und Technologie sowie raffinierte Einschränkungen an Bord. 1993/94 wurde dann in zwei Bootsklassen gesegelt. Die neuseeländische Maxi-Ketsch "New Zealand Endeavour" ging zwar als Erster durchs Ziel. Mehr Beachtung fand jedoch die neue W60-Klasse (60 Fuß Länge), in welcher die "Yamaha" (Japan/Neuseeland) vor dem europäischen Projekt "Intrum Justitia" gewann. Mit diesem neuen Bootstyp sollten die Wettfahrtbedingungen für alle Teilnehmer vereinheitlicht werden.

Bei der achten Auflage in den Jahren 2001/02 unter dem neuen Namen "Volvo Ocean Race Round the World" gewinnt mit der unserer "illbruck" erstmals eine deutsche Yacht. Die V.O.60 bilden nunmehr die einzige Bootsklasse für das Volvo Ocean Race.

Im Volvo Ocean Race 2005/06 waren erstmals die neuen V.O.70 Racer im Einsatz. Die  noch nicht ausgereifte Schwenkkieltechnik brachte einige Teams in große Schwierigkeiten, zeigte aber auch das enorme Potential was in dieser Bootsklasse steckt.

Am 11.Oktober 2008 starteten 8 Yachten zur zehnten Auflage im spanischen Alicante. Die größte Herausforderung bildete die neue  Route, die die Teams erstmalig durch asiatische Gewässer führte. Bereits vor dem Zieldurchgang der ersten Etappe wurde Segelsportgeschichte geschrieben. Das Team Ericsson 4 durchbrach als erstes Einrumpfboot magische 600 Meilen Schallmauer und konnte 602,88 Seemeilen in 24 Stunden loggen, das ergibt eine Durchschnittsgeschwindigkeit von über 25 Knoten! Im Juni 2009 ging Ericsson 4 dann auch als Gesamtsieger des Volvo Ocean Race 2008/09 über die Ziellinie in St. Petersburg.

Fortsetzung folgt...!